Zwei verliebte Pinguine, verspielte Robben, eine träge Kamelkarawane, ein eierlegendes Huhn, Hund und Katze, Elefanten – in ihrer zweiten Arbeit für die Allerkleinsten setzt sich die Frankfurter Choreografin Célestine Hennermann mit den Bewegungen von Tieren auseinander. Zwei Tänzerinnen bringen sie auf die Bühne und laden die kleinen Zuschauer in eine Welt der großen und kleinen Überraschungen ein. Dutzende von bunten Eimern unterschiedlichster Formen und Größen bieten ihnen hunderterlei Möglichkeiten, die Bühne zu verwandeln. Unterstützt durch die eigens für „elephant walk“ geschaffene Soundcollage des Komponisten Gregor Praml werden sie zur Eislandschaft, zum Bauernhof, bilden Hufe, Pfoten, Wasser oder Wolken …
Wie läuft der Pinguin im Vergleich zum Menschen und wie genau bewegt sich ein Elefant? Die Ästhetisierung von Tierbewegungen durch Tanz bildet die Grundlage der Arbeit. „elephant walk“ ist die erfolgreichste Produktion von Hennermanns Horde und tourt international. Sie wurde seit der Premiere 2011 mehr als 200 Mal gezeigt.